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Die MOS in Zahlen

Hier finden Sie zur Zeit nur eine veraltete Version, die Neue ist in Arbeit. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Vorwort

Vorwort

Auch in diesem 6. Jahresbericht möchte ich die Entwicklung der MOS München anhand der abschließenden Analyse des Jahrgans 2013/14 und der Analyse des Jahrgangs 2014/15 nach drei Jahren aufzeigen. Immer mehr ist die MOS eine „Schule für Alle“ von 1-12/13, denn es gibt ein 

  • durchlässiges Aufnahmeverfahren, d.h. auch Schüler ohne den für die Aufnahme an der staatlich anerkannten FOS geforderten Schnitt von mindestens 3,3 in Mathematik, Englisch, Deutsch im mittleren Schulabschluss werden aufgenommen
  • keinem Schüler wird die Tür zur MOS verwehrt – wenn die abgebende Schule den Schüler für die MOS empfiehlt
  • und es gibt weiterhin keine Probezeit und damit keine vorzeitige Auslese in der 11. Klasse zum ersten Schulhalbjahr.

Den Verantwortlichen der MOS ist daran gelegen, dass die Schüler den ihrem Leistungsvermögen und ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechenden Weg finden. Dies ist oft nach zehn Schuljahren noch nicht möglich. Deshalb ist das erste Jahr an der MOS für viele Schüler ein Jahr der Orientierung. Gerade die Praktika in der 11. Klasse können Schülern, die unsicher im Hinblick auf ihren weiteren Weg sind, neue Perspektiven eröffnen. Um allerdings einem „Abchillen“ (die MOS ist ja so eine angenehme Schule!) vorzubeugen wurden zwei Stellschrauben eingebaut:

  • intensive Betreuung der Schüler durch die Lehrer und
  • Das Vorabitur am Ende der 11. Klasse über den gesamten Stoff der 11. Klasse in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch und zwei Fächern aus dem jeweiligen Schwerpunktbereich.

Die Durchlässigkeit beim Wechsel von der Montessori-Schule auf die MOS München ohne Auslesekriterium bedingt eine intensive individuelle Betreuung der Schüler. Dafür erhalten die Lehrer für jeweils sechs Betreuungsschüler eine Anrechnungsstunde. Maximal sollten von einem Lehrer 12 Schüler betreut werden. Der Grundsatz „ich sehe dich“ ist Leitgedanke der Betreuung. Dieses „Sehen“ beginnt mit der Information über den bisherigen Werdegang des Schülers und mögliche Besonderheiten, ggf. verbunden mit einer Nachfrage bei den Lehrern der abgebenden Schule. Die wöchentliche Stunde mit der Betreuungsgruppe, Ansprechbarkeit für jeden einzelnen Betreuungsschüler, die Feedback- und Zielgespräche, bei Problemen Kontaktaufnahme mit den Eltern, ggf. Schüler-Eltern-Gespräche sowie die Information der Eltern über den Leistungsstand des Schülers sind wesentliche Inhalte dieser Betreuung.

In die 12. Klasse und damit in die Abiturphase treten in der Regel nur die Schüler über, die das Fachabitur bewältigen können. Das Vorabitur ist zum einen Entscheidungsgrundlage für den Übertritt in Klasse 12 und zum anderen bereits eine Vorbereitung auf die Prüfungen zum Fachabitur am Ende der 12. Klasse. Schüler, die während des Schuljahres eine gute Arbeitshaltung gezeigt haben aber im Vorabitur nicht reüssieren, erhalten am Anfang der Sommerferien Gelegenheit durch erfolgreich absolvierte Nachprüfungen doch noch in die 12. Klasse überzutreten.

Herkunft der Schüler

Herkunft der Schüler

Das Diagramm zeigt, dass von den 137 Schülern dieses Jahrgangs 80 Schüler (58,4 %) Montessori-Schüler der Kategorie 1 und 2 waren und 57 Schüler (41,6 %) keine Montessori-Schüler waren.

In diesem Jahrgang ist der Anteil der Nicht Montessori Schüler wieder etwas angestiegen. Die Ursache liegt in der Fachrichtung Agrarwirtschaft, denn offensichtlich trauen sich viele Montessori-Schüler die Anforderungen dieser Fachrichtung (noch) nicht zu: So gehörten 22 von 30 Agrar-Schülern (73 %) zur Kategorie „Nicht Montessori“.

Eingangsnoten

Eingangsnoten

Weiterhin finden die „guten“ Schüler den Weg an die MOS: Die Hälfte der Schüler (50 %) dieses Jahrgangs haben einen Notenschnitt zwischen 1,0 und 2,67 in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch im mittleren Schulabschluss erreicht, im Jahrgang 2013/14 waren dies sogar 53 %.

Bemerkenswert ist, dass der Anteil der Schüler mit einem Notenschnitt von 3,67 und höher mit 23 wieder gestiegen ist – 2013/14 waren es nur 19 Schüler.

Bis auf zwei Gmynasiasten – diese werden auch mit einem schlechteren Schnitt als 3,3 an einer staatlichen FOS aufgenommen – wären die übrigen 21 Schüler an keiner staatlich anerkannten FOS in Bayern aufgenommen worden.

Noten

Noten

Bei der Untersuchung der erzielten Notenschnitte (Diagramme 16 und 17) haben wir den seit dem Schuljahr 2016/17 geltenden Aufnahmeschnitt für die 13. Klasse von 3,0 (davor waren es 2,8) Rechnung getragen und folgende Kategorien gebildet: 1,0 – 2,0, 2,1 – 3,0, 3,1 – 3,5 und mehr als 3,6.

Insgesamt haben die Montessori-Schüler bessere Noten erzielt als die Schüler der Kategorie „Nicht Montessori“. Es ist weiter sehr erfreulich, dass sich die Tendenz der vorhergehenden Jahrgänge bestätigt, dass die Schüler der MOS in den externen Prüfungen in den acht Fächern hervorragende Leistungen zeigen, die mit entsprechend guten Noten von den Lehrern der externen Prüfungsschulen gewürdigt werden. Insofern können auch die MOS-Schüler ein wirklich gutes Fachabitur ablegen.

Abgang

Abgang

Bemerkenswert ist, dass 31 % der Schüler (18) der Kategorie „Nicht Montessori“ die MOS bereits in bzw. nach der 11. Klasse verlassen haben. In den beiden anderen Kategorien waren dies nur 8 % (4) in Kategorie 1 bzw. 17 % (5) in Kategorie 2. Hier relativiert sich die vorherige Aussage, dass die Schüler der Kategorie 3 in Bezug auf die Zeit bis zum Fachabitur besser abgeschnitten haben als die Montessori-Schüler. Denn insgesamt haben in den beiden Montessori-Kategorien mehr Schüler das Fachabitur erreicht bzw. können es noch in 2018 erreichen in der Kategorie Nicht Montessori.

Im nächsten Schritt möchte ich das Abschneiden der Schüler dieses Jahrgangs beim Fachabitur untersuchen:

Die Schaubilder 13 bis 15 verdeutlichen, dass die MOS- Schüler der Kategorie 1 (Montessori 1-10) mit Abstand am besten abschneiden: Von 51 Schülern dieser Kategorie haben 43 Schüler (84 %) das Fachabitur bestanden, zwei Schüler können noch in 2018 bestehen. Zwei Schüler haben das Fachabitur nicht erreicht und vier Schüler haben die MOS nach der 11. Klasse verlassen.