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Legasthenie

Die MOS versucht allen Schüler*innen mit ihren Stärken und Schwächen gerecht zu werden und sie so gut wie möglich in ihrem Lernen zu unterstützen. Dazu bieten wir eine individuelle Beratung an für Schüler*innen mit Lese-Rechtschreib-Störung oder einer dauernden Beeinträchtigung. Hierbei arbeiten wir eng mit dem MSD (mobilen sonderpädagogischen Dienst) und der staatlichen Schulberatungsstelle zusammen und unterstützen Schüler*innen und Eltern bei der Antragsstellung auf Nachteilsausgleich und/oder Notenschutz. Weitere Informationen gibt es im Brief zum Download.

Lese-Rechtschreib-Störung (LRS)

Lese-Rechtschreib-Störung (LRS)
Wer kann Hilfsmaßnahmen wegen Lese-Rechtschreib-Störung beantragen?
Wer kann Hilfsmaßnahmen wegen Lese-Rechtschreib-Störung beantragen?

Grundsätzlich alle Schüler, die Probleme mit Lesen und/oder Rechtschreiben haben. Voraussetzung ist, dass ein Facharzt und/oder ein Schulpsychologe eine Lese-Rechtschreib-Störung (oder isolierte Lesestörung/Rechtschreibstörung) diagnostiziert hat. Neu ist seit August 2016, dass eine Lese-Rechtschreib-Schwäche nicht mehr ausreicht, um Hilfsmaßnahmen zu beantragen.

Welche Hilfsmaßnahmen für Lese-Rechtschreib-Störung gibt es und wann steht davon etwas im Zeugnis?
Welche Hilfsmaßnahmen für Lese-Rechtschreib-Störung gibt es und wann steht davon etwas im Zeugnis?

Es werden drei Arten von Hilfsmaßnahmen unterschieden:

Ohne Vermerk im Zeugnis:

  • Individuelle Hilfsmaßnahmen wie größere Schriftartoder PC-Einsatz
  • Nachteilsausgleich (Zeitverlängerung um bis zu 25%)

Mit Vermerk im Zeugnis
(„Die Rechtschreibleistungen wurden nicht gewertet“):

  • Notenschutz (keine Bewertung der Rechtschreibung)
Wie kann ich Hilfsmaßnahmen für Legasthenie beantragen?
Wie kann ich Hilfsmaßnahmen für Legasthenie beantragen?

Hilfsmaßnahmen müssen Sie schriftlich mit dem Formular Legasthenie-Antrag direkt bei unserer Schule beantragen!  Wir benötigen von Ihnen dafür folgende Dokumente:

  • Ausgefüllter und unterschriebener Legasthenie-Antrag (Download unten)
  • Kopie des ärztlichen Attests (nicht aus der Grundschule, sondern frühestens aus der 5.Klasse)
  • Ausgefülltes Datenschutzblatt (Download unten)

Falls vorhanden:

  • Stellungnahme von einem Schulpsychologen (nicht älter als aus der 10.Klasse)

Wir können nur Stellungnahmen der Schulpsychologen mit der genauen Prozentangabe für die Zeitverlängerung akzeptieren, ansonsten muss eine Neubeantragung der Stellungnahme erfolgen!

Wir prüfen Ihre Unterlagen dann und reichen sie gegebenenfalls an die staatliche Schulberatungsstelle weiter, um eine aktuelle Stellungnahme ausstellen zu lassen.

Sollte Ihr/e Sohn/Tochter bisher einen Nachteilsausgleich aufgrund einer Lese-Rechtschreib-Schwäche bekommen haben, reichen Sie das ärztliche Gutachten dafür bei der staatlichen Schulberatungsstelle München ein. Dort wird festgestellt, ob eine Lese-Rechtschreib-Störung vorliegt (eventuell mit einem neuen Test) und Hilfsmaßnahmen gewährt werden oder nicht.

Wo kann ich mich noch weiter informieren?
Wo kann ich mich noch weiter informieren?

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Schulberatungsstelle München: 

www.schulberatung.bayern.de unter pädagogisch, psychologische Fragestellungen. Außerdem können Sie sich gerne an unsere Beauftragte für Nachteilsausgleich Karina Stanglmayr wenden: agsw@mos-muenchen.de 

Die zukünftigen Schüler sollten die vollständigen Unterlagen, den Legasthenie-Antrag, die Kopie des Attests, das Datenschutzblatt und falls vorhanden die schulpsychologische Stellungnahme bereits zum Vorkurs im Juli abgeben.  Fragen zur Neubeantragung können die Schüler zu diesem Termin schon persönlich abklären. Die Unterlagen müssen möglichst bald in der 11. Klasse nachgereicht werden – Deadline hierfür ist der 1. Dezember des jeweiligen Schuljahres.

Antrag auf
LRS
Antrag auf
LRS
Datenschutzblatt
LRS
Datenschutzblatt
LRS

Dauernde Beeinträchtigung

Dauernde Beeinträchtigung
Wer kann Hilfsmaßnahmen wegen einer dauernden Beeinträchtigung beantragen?
Wer kann Hilfsmaßnahmen wegen einer dauernden Beeinträchtigung beantragen?

Zu einer dauernden Beeinträchtigung zählen laut Art. 52 (BayEUG) körperlich-motorische Beeinträchtigungen (z.B. Zittern der Hände), Sinnesschädigung, Beeinträchtigung beim Sprechen, Autismus und chronische Krankheiten (z.B. auch Diabetes), welche jeweils von einem Facharzt diagnostiziert werden müssen.

Welche Hilfsmaßnahmen wegen einer dauernden Beeinträchtigung gibt es und wie können diese beantragt werden?
Welche Hilfsmaßnahmen wegen einer dauernden Beeinträchtigung gibt es und wie können diese beantragt werden?

Die Hilfsmaßnahmen bei einer dauernden Beeinträchtigung sind sehr vielfältig und werden individuell angepasst. Sie können von Zeitverlängerungen über individuelle Pausenregelungen und speziellen Bedingungen bei mündlichen Prüfungen reichen. 

Wenn Sie Hilfsmaßnahmen beantragen möchten oder noch weitere Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte per Mail an Karina Stanglmayr: 

agsw@mos-muenchen.de 

Generell gilt: Um zu gewährleisten, dass die Hilfsmaßnahmen im Abitur gewährleistet werden, müssen die vollständigen Unterlagen bei uns bis spätestens 1. Dezember im jeweiligen Schuljahr vollständig eingegangen sein.